+++ 23.10.2016 Konzert Auferstehungskirche Kirchheim +++

Wer bisher noch nicht erfahren hat, welche Bereicherung Singen ist, hat hier den wissenschaftlichen Beleg.

... also lesen, und dann komm zu uns und fühl dich gut!

 

Von wegen spießig und langweilig! Wer im Chor singt weiß, dass es kaum etwas Entspannenderes gibt, als seine Stimme regelmäßig auszupowern. Doch warum fühlen wir uns bei und nach dem Singen so wohl? Musikwissenschaftler haben das genauer unter die Lupe genommen und untersucht, was beim gemeinsamen Singen im Chor im Körper der Sänger passiert. Und tatsächlich lassen sich Effekte auf Körper und Geist messbar nachweisen. Speichelproben von Sängerinnen und Sängern, jeweils vor und nach einer Chorprobe genommen, ergaben Erstaunliches: Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die nicht gesungen hatte, war ein starker Anstieg des Infektionsanitkörpers Immunglobulin A und des Hormons Oxytocin nachweisbar. Oxytocin ist sowohl bei der Geburt, beim Stillen, bei Sex und bei sozialer Interaktion von Bedeutung. Es liegt nahe, dass regelmäßiges Singen im Chor langfristig signifikante gesundheitliche Effekte hat. Singen stärkt also nachweislich die Immunkompetenz und die Bindung zwischen Menschen.

Quelle: Chorzeit 1-2014